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Ski Alpin

Beim Ski Alpin fahren die Rennläufer einen durch Tore abgesteckten Kurs. Ski alpin ist neben Langlauf, Skispringen, Nordischer Kombination, Freestyle und Snowboard eine olympische Ski-Disziplin. Die Wertung erfolgt durch Zeitmessung der Fahrt des einzelnen Rennläufers, bei der alle Tore korrekt durchfahren werden müssen. Ski Alpin Wettbewerbe werden in neun unterschiedlichen Disziplinen ausgetragen, die sich nach Kurssetzung, Toranzahl und -abstand, Streckenlänge, Höhenunterschied und Wertungsmodus unterscheiden. Typische Disziplinen und Wettbewerbe sind:

1. Abfahrt

Das Abfahrtsrennen ist die Königsdisziplin des Ski Alpin. Seit 1921 wird von den Athleten Kraft, Ausdauer und Mut gefordert, um bei diesen Rennen erfolgreich zu sein. Bis zu 160 km/h erreichen die Skiläufer auf den riskanten Abfahrten. Wer ein Abfahrtsrennen einmal live erlebt hat, ist dem Sport auch schon verfallen – riskante Kurven, weite Sprünge und wahnsinnige Geschwindigkeiten machen die Abfahrt zu einem der spannendsten Wintersport Erlebnisse. 

2. Slalom

Der Slalom ist der älteste Wettbewerb im Alpine Ski. Hierbei gilt es für die Athleten eine Ideallinie durch die Tore zu finden und in 2 Läufen, die addiert werden, am Schnellsten zu sein. Die flexiblen Stangen, wie wir sie heute kennen, gibt es erst seit den 1980er Jahren – vorher waren sie starr und die Rennläufer mussten viel größere Kurven um sie herum fahren. Ein spannender Sport für die Zuschauer.

3. Riesenslalom

Der Riesenslalom enthält zwar weniger Tore, als der gewöhnliche Slalom, dafür ist er aber umso schneller. Erkennen kann man den Riesenslalom an den Slalomtoren und der längeren Strecke. Seit Jahren fiebern wir nun mit Felix Neureuther bei jedem Rennen mit. Unvergessen ist aber auch sein Vater Christian Neureuther, der bis heute ungeschlagen die Meisten Weltcupsiege erzielen konnte.

4. Super-G

Super-G steht für „Super Giant Slalom“. Dieser Slalom ist etwas langsamer als die Abfahrt, aber technisch viel anspruchsvoller. Besonders spannend wird dieser Wettkampf dadurch, dass die Wettläufer keine Testläufe absolvieren und nur ein einziger Lauf über Sieg oder Niederlage entscheidet.

5. Alpine Kombination

Die Alpine Kombination vereint einen Slalomlauf mit einem Abfahrts- oder Super-G-Lauf. Außerdem ist sie die jüngste Disziplin im Weltcup. Die ersten Super-Kombinationen wurden erst 2005 veranstaltet, wobei bereits erste Wettkämpfe in den 1930er Jahren ausgetragen wurden, damals noch als „Vierer“-Kombination. Unvergessen bleibt hier Maria Höfl-Riesch, die sowohl in Vancouver als auch in Sotschi Gold gewann.